Wasser-Ressourcen in den Dörfern sind in der Regel Rinnsale, Sümpfe und Tümpel, die in den Trockenzeiten häufig austrocknen. Das hat zur Folge, dass der Wasserbedarf einer vielköpfigen Kleinbauernfamilie zum Teil über große Distanzen hinweg gedeckt werden muss. Diese Aufgabe fällt traditionell den Frauen und Kindern zu – eine tägliche und schweißtreibende Arbeit, die häufig mehrmals täglich getan werden muss, und so den sowieso schon harten Alltag zusätzlich erschwert . Dazu kommt, dass die Wasserqualität für Europäer fast immer unvorstellbar schlecht ist, mit der jedoch gewaschen, gespült und – gekocht! werden muss. Nicht selten dienen solche Wasserstellen auch noch zur Tränkung von Vieh.